• Sonja Rauschütz

Digitales Verhandeln im Online Meeting - geht das?

Aktualisiert: Nov 18

Es muss, es soll und es hat ein paar neue Spielregeln.


Menschenfreundlicher Check - In, vorausgesetzt die Verspätung wird kommuniziert und ist keine sich wiederholende Nachlässigkeit. Bei einem Online Meeting mit mehreren Personen bedeutet das einerseits die freiwillige Gelegenheit informell zu plaudern und in zwischenmenschlichen Kontakt zu treten. Andererseits die Flexibilität noch etwas Anderes zu Ende zu führen oder sich Unterlagen bzw. ein Getränk zu holen.

Sehr pünktlicher Check - Out, denn wir haben meist bereits das nächste Online Meeting geplant und leider immer noch wenig Buffer-Zeiten in unseren Kalendern. Hat Ihr Kalender vorab geblockten Pausenzeiten? Versuchen Sie es, es schafft Freiraum. Die Chance auf einen neuen Verhaltenscodex! Wer spricht? Wie lange? Wer ist dabei, wer nicht? Zeigen wir unsere Gesichter? Welche Plattformen und Kommunikationskanäle werden zusätzlich genutzt? Spielerische Neugier und gemeinsames Entdecken der "best practice"sind bei jedem Online Meeting erfolgversprechend. Die Wiederauferstehung des echten Facilitators oder Moderator*in fokussiert auf essentielle Fragen eines Meeting Designs: - Warum sind wir hier? - Was wollen wir erreichen? - Welche Agendapunkte gibt es mit welchem zeitlichen Rahmen?

- Was sind die nächsten Schritte nach dem Meeting?


Aus der Sicht einer Verhandlerin eine Entwicklungen mit großem Potenzial. Echte Kooperation bedarf einer hohen individuellen Prozesskompetenz der Beteiligten. Wege die gemeinsam definiert und gegangen werden, sind effizienter und produktiver, egal wie groß die Komplexität.


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